Jeder Mensch gibt während der Nacht über die Haut, infolge einer „Notfallsreaktion” gegen übermäßige Wärmezufuhr, 1/4 bis 3/4 Liter Flüssigkeit ab, je nach Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung. Wenn die Materialien keine Atmungs-, Lüftungs- und Saugfähigkeit haben, liegt man/frau in Schweiß gebadet. Eine normale Reaktion ist, sich im Schlaf abzudecken. Dies kann unangenehm sein, da es leicht zu Verkühlungen und Verspannungen führt. Berüchtigter Schweißtreiber ist die synthetische Schaumstoffmatratze. Überdicht gewebte Bezugstoffe für die Zudecken führen zum Hitzestau, Fachleute empfehlen daher Schafwolle, Lamahaar, Seide und Baumwolle, auf keinen Fall Kunstfasern und Gemische. Besonders bei starken Transpiratoren (Schwitzern) sollte, da über den Schweiß auch eine Menge Giftstoffe des Körpers ausgesondert werden, die Matratze tagsüber gut gelüftet werden und nach maximal 8-10 Jahren ein Austausch vorgenommen werden.