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Schnarchen

Laut einer Umfrage der WHO (WeltGesundheitsOrganisation) schnarchen zehn Prozent aller Erwachsenen so laut, dass es bei geschlossenen Türen im Nachbarzimmer hörbar ist. Messungen ergaben eine Lautstärke bis zu 80 Dezibel, im Vergleich dazu: ein Presslufthammer bringt gerade 70-90 Dezibel an Lärmbelastung. Während 31% der Männer Nacht für Nacht schnarchen, sind nur 19% der Frauen davon betroffen. Die Geräusche entstehen durch die abnehmende Muskelspannung, die Zunge und Unterkiefer nach hinten rutschen lässt, was den aus der Nasenhöhle kommenden Luftstrom behindert. Die Folge ist die Atmung durch den Mund, was das Gewebe der oberen Luftwege, vor allem Gaumen und Gaumensegel zum Schwingen bringt.